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Arbeitskreis junge Generation beim ZF II
Die Fragen der jungen Generation waren zu einer der drei wichtigsten aktuellen Strömungen in der deutschen Schönstattbewegung erklärt worden. Eine größere Zahl Teilnehmerplätze war für junge Schönstätter reserviert worden und auch die Preise waren für Nichtverdiener angepasst worden, sodass bei der Neuauflage des Zukunftsforums die junge Generation wie im letzten Jahr stark vertreten war.
Das nach dem Zukunftstag der jungen Erwachsenen in München entstandene Initialteam versuchte die Fragen und Sehnsüchte der jungen Generation, wie sie in München erarbeitet worden waren, in einer Präsentation zu fassen und das Plenum für die Herausforderungen dieser Altersgruppe zu sensibilisieren.
Von Seiten des Plenums, des - mehr oder weniger - etablierten Schönstatts, wurde großes Interesse an diesem Lösungsprozess bekundet, andererseits aber auch offengelegt, dass eine aktive Beteiligung, die über wohlwollendes Beobachten und Ratgeben hinausgeht, schwierig sein wird.
Die anwesenden jungen Schönstätter beteiligten sich aktiv im Plenum, an verschiedenen Gesprächskreisen und knüpften ihrerseits Kontakte zwischen den einzelnen großen Projekten für junge Erwachsene, namentlich den Jungen Frauen, dem Jungen Schönstatt und der Projektgruppe Junge Erwachsene, vertreten durch das Initialteam. In diesen, teilweise kontroversen, Gesprächen konnte eine gemeinsame Arbeitsgrundlage geschaffen werden, die sich sicher bald im Prozess „Junge Erwachsene“ und dem dazugehörigen Terminkalender niederschlagen wird.
Als Vorbereitung auf das ZF III gab es aus den Reihen der jungen Erwachsenen ein reichhaltiges Feedback an das Leitungsteam, um eine Optimierung der Tagung in 2010 zu erreichen.
Neujahrsbrunch der Jungen Erwachsenen - München wirkt weiter
Für alle junge Erwachsene, die die Strapazen der Silvesternacht
schon verdaut hatten, bot sich am Neujahrstag in Würzburg die
Möglichkeit zum Wiedersehen und Weiterdenken an den Ergebnissen des
Zukunftstages in München.
P. Penners sendete zur Veranstaltung ein Grußwort:
"Liebe Junge Erwachsene,
Ihnen und allen, die zu Silvester-Party und Neujahrs-Brunch in Würzburg
versammelt sind, frohe Grüße und Gedenken beim Urheiligtum.
Ich freue
mich, dass "München" weiterwirkt.
Die Frage nach einer Heimat der
jungen Generation in Schönstatt ist in der Zwischenzeit mehr und mehr
auch die unsere und meine geworden. Und ich hoffe, dass sich im neuen
Jahr klarere Konturen ergeben ...
Nochmals viel Freude und Segen Ihnen allen Ihr
P. Lothar Penners Bewegungsleiter"
Vorbereitet wurde der Brunch von einem "Initial-Team", das sich nach dem Zukunftstag zusammengefunden hatte und sich zur Aufgabe gemacht hat, den an Allerheiligen angestoßenen Prozess am Laufen zu halten. Dieses Team, derzeit bestehend aus Ralf Kubernus, Christoph Kurzhals, Anna Rutzmoser, Achim Schadt und Georg Schick, hatte sich bereits an den Tagen zuvor Gedanken über den Prozess, einschließlich der Thesen und über strukturelle Grundlagen gemacht.
Nach dem Brunch präsentierte das Team einige Ideen zum strukturellen Unterbau eines Projekts "Junge Erwachsene". Für alle, die die Nacht durchgefeiert hatten, war das sicherlich anstrengend, die Diskussion um und die Fragen an Struktur und Prozess waren dennoch lebhaft und zahlreich. Für die Nachhaltigkeit eines solchen Projekts sind diese Erwägungen sicher sehr wichtig. Die grundlegende Frage: Wie können die Initiativen und Projekte, genauso wie "heimatlose" junge Schönstätter und Quereinsteiger in Schönstatt verankert, vertreten und "beheimatet" werden?
Deutlich wurde im Verlauf auch der Wunsch nach weiteren Treffen und auch die Motivation, sich bei deren Vorbereitung zu engagieren. Nächster möglicher Termin für die jungen Erwachsenen ist das Zukunftsforum II, für das es noch freie Plätze für junge Schönstätter gibt (bei Interesse: junge-erwachsene[at]schoenstatt.de).
Ein weiterer Fixpunkt ist die Nacht des Heiligtums, bei der es möglich wäre Workshops zu Struktur und Thesen anzubieten, oder auch eine Art "Thesenkonferenz", bei der mit den "Münchner-Thesen" zu Durchbruch, Beheimatung und strahlender Mitte weiter gearbeitet wird.
Für PJK war klar, dass jede Generation aufgerufen ist, Schönstatt neu zu gründen, aber diese Generation, so ein Besucher des ZFI, ist vermutlich die erste, die das wirklich darf und muss...
Zukunftstag der jugnen Generation am 1. November 2008 in München
Alle Erwartungen wurden übertroffen, als sich am Samstag Morgen so viele junge Schönstätter in Klein-Schönstatt trafen und sich gemeinsam hochmotiviert auf das Abenteuer Zukunft einließen. In Kleingruppen tauschten sie sich über ihre Träume und Visionen für das zukünftige Schönstatt aus. Anschließend kam aber auch zur Sprache, was an unserer Bewegung fasziniert und was diese Faszination bremst, wo Potentiale brach liegen und besser ausgeschöpft werden wollen.
An den Hauptströmungen des Vormittags wurde am Nachmittag in Arbeitskreisen intensiv gearbeitet, mit dem Ziel, einen Text zu formulieren, der als Beitrag der Jungen Generation ins kommende Zukunftsforum II einfließen wird. Als die Ergebnisse zusammengetragen waren und alle sich zum Gottesdienst versammelten, erzählte P. Güthlein in seiner Ansprache, daß P. Kentenich die junge Generation seiner Zeit einmal mit dem Bild eines Baumes verglichen hatte, der prächtig Blühen muss, da nicht aus jeder Blüte eine Frucht entsteht. Aber, dass es auch wunderschön sei, einen blühenden Baum zu sehen. P. Penners ergänzte das Bild um seinen persönlichen Eindruck, dass die Blüten des heutigen Tages doch „vom heiligen Geist betaut gewesen seien“. Unser Bewegungsleiter fasste die Stimmung des Tages in den Eindruck, dass diese jungen Generation, den „Durchbruch Schönstatts“ in Kirche und Gesellschaft erreichen will.
Als konkreten Beitrag für das Zukunftsforum II formulierte ein Team aus den Ergebnissen des Tages mehrere Thesen, die dem Leitungsteam des Zukunftsforums, P. Güthlein und Sr. Vernita, überreicht wurden.
„Und wer macht’s?“ – Der Bericht vom Zukunftstag der Jungen Erwachsenen
von Riccarda Henkel und Marie-José Müller
„Was würde ich tun, wenn ich für einen Tag die Schönstatt-Bewegung leiten könnte?“ Das war die Frage, die über 70 junge Leute aus ganz Deutschland am Wochenende dazu bewegte, zum Zukunftstag der Jungen Generation nach München zu kommen.
Doch wer und was ist überhaupt die „Junge Generation“? Oder sollen wir uns doch lieber die „Jungen Erwachsenen“ nennen, so wie es sich während dieses Allerheiligen-Samstages etwas eingeschliffen hat. In jedem Fall ist es ein weiter Begriff, unter dem jeder etwas anderes verstehen kann, der aber auch den Vorteil hat, dass zunächst keiner ausgeschlossen wird. Es traf sich also eine bunte Gruppe von Frauen und Männern zwischen +/- 25 und 35 Jahren, deren gemeinsamer Nenner - neben dem Alter - zuvörderst ihr Interesse an Schönstatt war. Im übrigen aber waren die jeweiligen Schönstatt-Biographien so verschieden wie die Teilnehmer. Natürlich waren viele durch die Mädchenjugend oder die SMJ vorgeprägt, doch saßen hier eingefleischte SMJ-Gruppenleiter, die sich in der doch etwas komplizierten Schönstatt-Organisation wie in ihrer eigenen Großfamilie auskannten, neben denen, die schon seit einigen Jahren kaum mehr an einer Schönstatt-Veranstaltung teilgenommen hatten. Das Besondere an diesem Zukunftstag war, dass hier alle – wirklich alle – zusammenkamen und in einem großen Plenum ihre Ideen, Bedürfnisse, Interessen, Forderungen, Wünsche und Visionen diskutieren und noch wichtiger gemeinschaftlich artikulieren konnten!
Wie bei einem Baum, der im Frühling ungezählte Blüten treibt, so sprossen an diesem sonnigen Tag in München die Visionen in den Köpfen der versammelten jungen Leute. Da ist die Vision vom Durchbruch Schönstatts in die Gesellschaft, in die heutige Zeit. Die Vision von einem gelingenden Miteinander aller Schönstätter über Gliederungsgrenzen hinweg. Die Vision von einem identitätsstiftenden Wir-Gefühl, von Schönstatt als Antwort auf die Herausforderungen des Hier und Jetzt. Die Vision vom Heiligtum als Strahlender Mitte.
Abschließend kristallisierte sich noch eine weitere wichtige Aussage in den Gesprächen des Tages heraus: „Hallo Schönstatt! Hier sind wir – die ominöse Junge Generation, die aus den Schönstatt-Jugendgruppen herausgewachsen ist und die sich mit ihren Interessen und Bedürfnissen nur ansatzweise in den bestehenden traditionellen Schönstatt-Gemeinschaften wiederfindet. Aber – auch wir sind Schönstatt!“ ...
Bilder
Forum der jungen Erwachsenen
Gruppe auf StudiVz/MeinVz (vorher login bei StudiVz/MeinVz)
Bericht und Bilder auf der Homepage der Schönstattjugend Würzburg
Einladung
Programm Zukunftstag
Zukunftstag der jungen Generation - Konzeption
Im Rahmen des Zukunftsforums der deutschen Schönstattbewegung findet am 1. November in München ein Zukunftstag der jungen Generation statt.
Mit dem Tag sind mehrere Anliegen verbunden. Zum einen soll es um die Frage gehen, wie die junge Generation Schönstatts, die Bewegung in Deutschland mitgestalten, prägen und erneuern kann.
Wenn ich einen Tag die Schönstattbewegung leiten würde… Wie soll sich Schönstatt weiterentwickeln? Was kann ich dazu beitragen für den Zukunftsprozess Schönstatts?
An dem Tag soll auch die junge Generation selbst in den Blick genommen und nach Möglichkeiten gesucht werden, noch mehr schlummernde Potentiale in ihr zu wecken.
Könnte es so etwas wie einen „Kompetenzpool“ von Menschen mit besonderen Fähigkeiten geben, aus dem heraus sich noch mehr Projekte gestalten lassen? Dabei geht es auch darum, Jugendliche, die aus den Jugendgliederungen herausgewachsen sind in Bewegungsarbeit einzubinden und neue Perspektiven zu eröffnen.
Ziel des Zukunftstages ist es, mutig in die Zukunft zu blicken, Visionen zu spinnen und zu versuchen diesen Konkretisierungen zuzuführen. Ein Wort wurde uns beim Vorbereitungstreffen wichtig: „Alles ist erlaubt“. Also keine Denk- und Sprechverbote.
Konkret wird es u.a. in der Mittagspause bei dem so genannten „Table-Top“. Dort sollen bereits bestehende und anlaufende Projekte vorgestellt und Ideen ausgetauscht werden.
Das Programm des Tages ist einerseits klar strukturiert, bietet aber durch die vielen interaktiven Teile viel Offenheit, in die wir den Heiligen Geist einladen wollen, hineinzuwehen und uns in die Weite zu führen.
Das Vorbereitungsteam freut nicht nur über geistige Anteilnahme, sondern erwartet auch eine große aktive Teilnahme vieler Junger Erwachsener. Herzliche Einladung alle (+ -) 25- 35- Jährige, denen Schönstatt am Herzen liegt!
Kerstin Orlob, Georg Zimmerer, Christoph Kurzhals, Georg Schick, Marlisa Rutzmoser, Arno Hernadi, Sr. Vernita Weiss, P. Ludwig Güthlein
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