Wie kommen die Erfahrungen, Anliegen, Lebensaufbrüche, Projekte, wie kommt das kreative Potential der ganzen Schönstatt-Bewegung in einen gemeinsamen Dialog, der fruchtbar wird für das Ganze?
Erfassen wir genügend die Lebensträger der Bewegung, wenn nur die Verantwortungsträger in Gliederungen und Gemeinschaften beteiligt sind, wie bei der Oktoberwoche und in den Gremien?
Aus diesen und anderen Anliegen ist das "Zukunftsforum" entstanden. Als
"Generalsekretärin" des Bewegungsleiters für das Zukunftsforum ist
Schwester M. Vernita Weiß berufen worden;
das Vorbereitungsteam wurde zusammengestellt aus Vertretern verschiedener Gremien und Gemeinschaften:
Schw. M. Birgida Hille (für die Dynamische Provinz der Marienschwestern),
Pater Ludwig Güthlein (für die Schönstatt-Patres),
Ehepaar Arndt (für das Landespräsidium),
Pfarrer Josef Treutlein (für die Diözesanpräsides) und
Dr. Bauer (Männersäule).
Das Zukunfstforum soll - angeregt durch den dreijährigen
Beteiligungsprozess vor der V. Versammlung von Aparecida - in einer
Vorbereitungsphase (bis 8. Dezember) alle Mitglieder der deutschen
Schönstattfamilie zu einer Mitbeteiligung einladen.
Innerer und strategischer Lebensprozess
Es wird einen inneren Lebensprozess geben, und einen strategischen. Der
innere Weg, ein geistig-geistlicher, der mit dem bereits in diesen
Tagen genannten Wort umschrieben werden kann: das Ohr am Herzen Gottes,
die Hand am Pulsschlag der Zeit. Das tasten, suchen und hören, wie Gott
seine deutsche Schönstattfamilie in die Zukunft führen möchte. Dann der
strategische Prozess: das Anliegen, möglichst viele in diesen Vorgang
hinein zu nehmen, hat zu der Entscheidung eines
Mitbeteiligungsprozesses geführt, konkret zu einem
Mitbeteiligungspapier. Die Rückmeldungen werden in den Prozess des
Zukunftsforums einbezogen.
Ein effektives Arbeiten verlangt einen begrenzten Teilnehmerkreis. Das
werden etwas 150 Personen sein. Die wichtigsten Gremien auf nationaler
Ebene sind direkt eingeladen (Landespräsidium, Zentrale, Präsides),
alle weiteren Teilnehmer ergeben sich aus dem Rückmeldungen. "Es wird
ein Prozess, spannend, noch vieles offen. Wir möchten der Gottesmutter
und unserem Vater zum 100 jährigen Jubiläum Schönstatts gerne ein, aus
den Grundkräften erneuertes Schönstatt zum Geschenk machen", so
Schwester Vernita.
Zur Verdeutlichung des Prozesses eine schematische Darstellung:
Lesen Sie mehr über die Hintergründe zum Zukunftsforum:
Interview mit dem Bewegungsleiter Pater Lothar Penners