Hauptmenü
Home
Arbeitsgruppen
Forum 2010
Forum 2009
Forum 2008
Arbeitskreise
Themen und Thesen
Initiativen und Projekte
Zu"kunst"forum
Downloads
Beteiligung
Organisation
Kontakt
Impressum
Administrator
Kalender
Mai 2012 Juni 2012
Mo Di Mi Do Fr Sa So
Woche 18 1 2 3 4 5 6
Woche 19 7 8 9 10 11 12 13
Woche 20 14 15 16 17 18 19 20
Woche 21 21 22 23 24 25 26 27
Woche 22 28 29 30 31
Feedback Sr. Anika: Wir sind nicht die Macher Drucken E-Mail

Rückmeldung zum ZF 2

Lieber Herr Pater Güthlein, liebes Leitungsteam des ZF,
gerne komme ich der Bitte um eine Rückmeldung nach.
Zuerst ein herzliches Dankeschön für alle Vorarbeit, für alles Überlegen, Planen, Vorbereiten, Durchführen. Einen extra Dank sage ich für die Möglichkeit am Sonntagmorgen, Befindlichkeiten, Meinungen, Enttäuschungen etc. zu äußern. Meiner Meinung und meinem Eindruck nach war es höchste Zeit dafür und tat und tut dem gesamten Prozess gut. Diese Stunde war eine „Hörzeit“ eigener Art, und ich denke, wir sollten die Stimmen und Einschätzungen aller beim ZF Mitarbeitenden sehr – und vielleicht noch mehr – ernstnehmen.
Ich kann von mir nicht sagen, dass ich „gefrustet“ nach Hause gefahren bin. Ich war skeptisch, dass etwas – und vor allem was – rauskommen könnte und sollte bzgl. Formulierung einer Vision. Für mich waren die Eingaben für das erste ZF noch nicht genügend bearbeitet. Weshalb dann schon wieder etwas Neues?
Ich habe mich sehr gefreut über die Arbeitskreise, die in der Zwischenzeit weitergearbeitet haben und meinem Eindruck nach sehr gut. Warum hat man die Ergebnisse nicht stärker aufgegriffen, ins Ganze gestellt und konstruktiv daran weitergearbeitet?
Mein Resümee ist:
Wir sind nicht die Macher unserer Zukunft. – Aber wir müssen alle positiven Kräfte einsetzen, damit Gott, die MTA, unser Vater mit uns Zukunft gestalten können. Ob das die Lektion ist, die es jetzt daraus zu lernen gilt?
Erst vor kurzem habe ich in einem Bericht von Pater Menningen gelesen, wie unser Vater ihn nach der Gymnasiastentagung 1929 „zusammenstauchte“1 und ihm die Illusion nahm, sich auf sein Können und seine Rhetorik zu konzentrieren.

Meine Vorschläge für eine Weiterarbeit
• Erweiterung des Leitungsteams – mit Personen, die nicht Pater oder Schwester und nicht aus und oder Verband sind; aber von innen her hochidentifizierte und „heutig-moderne“ Schönstätter
• Breiteres Einholen und Ernstnehmen von Meinungen – aller Generationen (nicht zuletzt der mittleren)
• Stärkere Transparenz aller Vorgänge und Arbeitsschritte – schon im voraus und auch während des Stattfindens
• Dem Gesamt des Teilnehmerkreises angemessene Sprache und Methoden (diese haben meiner Einschätzung nach dieses Mal schon besser gepasst als beim ersten ZF)
• Prozesshaftes Arbeiten – mit professioneller Moderation (ähnlich wie bei der Konferenz 2014); dadurch haben alle in gleichem Maße die Chance, sich und ihre Anliegen/Ideen einzubringen.
• Nicht – wie bisher – primär am defizitär Scheinenden anknüpfen und sich darauf konzentrieren, sondern gezielt stärkenorientiert vorgehen: bewusst nach dem fragen und das thematisieren, was in einzelnen Bereichen positiv da ist, was sich – gerade in den letzten Jahren – an verschiedenen Stellen positiv entwickelt hat und versuchen, das zu optimieren. Zum Beispiel auch konkret: das Potenzial bereits gelungener Ansätze im Miteinander heben u. ä.

 Das ZF 1 und auch das ZF 2 waren für mich jedes Mal eine Bestätigung für unsere Arbeit als Schönstattbewegung Frauen und Mütter. In der Diözese Rottenburg-Stuttgart – und auch anderswo - haben wir bereits 2003 einen Zukunftsprozess begonnen, der seither viele Kräfte, Fort-Schritte und echten Apostelgeist geweckt hat.
Das wünsche ich allen Schönstattgruppierungen und unserer ganzen deutschen Bewegung. Ich bin beim ZF 3 auf jeden Fall wieder mit dabei.
Mit herzlichen Grüßen

Schw. M. Anika Lämmle
Liebfrauenhöhe 5
72108 Rottenburg

Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

______

1„Ich wollte dir bloß einmal sagen, wenn wir übergehen in die Rhetorik und wenn du wie ein
Dragonerleutnant der Gymnasiastenbewegung mit der Fahne vorauseilen willst und alle sollen
hinterdrein kommen, da fängt der Misserfolg an. Und darum jetzt die Weichenstellung. Du musst
in die Stille, in den Hintergrund gehen, musst einen um den anderen und alle kleinen und winzigen
Vorgänge aufgreifen, dann kommst du in die richtigen Maße hinein.“ (J.K. an Alex Menningen)

 
Anzeigen
JSN ImageShow - Joomla 1.5 extension (component, module) by JoomlaShine.com
Umfragen
Events spielen in Schönstatt eine immer größere Rolle. Das ist…
 
(C) 2008 Zukunftsforum Schoenstatt