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Hallo
zusammen,
hier mal
meine Gedanken, die mir so durch den Kopf gegangen sind die letzte Zeit bzgl.
Zukunftsforum:
Ich finde
Felix hat mit seiner Email absolut recht! Wir brauchen keine Zukunftsvision.
Die hat uns unser Gründer vorgegeben.
Was wir meiner
Meinung nach brauchen ist eine Konkretisierung dieser Vision.
Wie kann
das gehen in der Spannung von Aktionismus und Totgerede der Ideen?
Ich denke
wir brauchen zwei Dinge:
1.) Arbeitskreise mit Sendungsauftrag:
Die AKs, wie sie sich beim Zukunftsforum etabliert haben, sollten als
offizielle Zukunfts-AKs gelten und so auch offiziell in Schönstatt beworben und
bezeichnet werden. Bzgl. Schönstatt-Wissen kam die Frage auf: Was macht ihr,
dass nicht in drei Wochen wo jemand aufsteht und sagt: Nein, wir sind Schönstatt-Wissen,
wir machen das Gleiche. Hier meine ich braucht es wirklich die Bestätigung der
Zentrale bzw. des Generalkapitels oder des ZF: Dieser Arbeitskreis hat diesen
Auftrag und wer sich beteiligen will, soll sich bitte dort melden. Damit
verhindern wir eine Zerfaserung und ein Neben-Einander. Ich denke in diese
Richtung kann man auch einordnen, was mit Beauftragung bei der einen
Wortmeldung am Sonntagmorgen gemeint sein könnte.
Wenn wir ein Nebeneinander vermeiden wollen, braucht es eine Art „offiziellen
Rahmen“. Das heißt ja nicht, dass es nicht auch kleinere Initiativen geben
kann, die Projekte spontan entwickeln. Aber Aufgaben, die vom ganzen ZF als
Zukunftsaufgaben gesehen wurden, sollen in „offizielle“ Arbeitskreise mit
festen Ansprechpartnern gegeben werden, damit sichergestellt wird, dass die
Themen nicht versanden und man dran bleibt.
2.) Arbeitskreise können nicht allein
die Zukunft Schönstatts voranbringen. Sie können an konkreten Fragen und Themen
arbeiten, aber um jetzt fit zu werden und an unseren Visionen arbeiten zu
können, brauchen wir eine Art „Zukunftsparole“… Etwas, das unsere Vision für
die heutige Zeit konkretisiert und ins Wort fasst und so gut ist, dass es für
ganz Schönstatt Zugkraft hat. Wir brauchen etwas, das jeden einzelnen mit ins
Boot holt und ein Zukunftsdenken, eine Zukunftsbegeisterung in jeden Kopf
bringt. Wie die 5 Säulen der SMJ brauchen wir z.B. die „Die fünf Zukunftsträger
Schönstatts“ (oder wie immer man das dann formuliert. Anders können wir nicht
alle Mitglieder der Bewegung ins Boot holen.
3.) Für das ZF III sähe das dann aus wie
eine Art Jahreskonferenz der SMJ… Wir beauftragen zu Beginn eine
„formulierungskomission“ – am Samstag vernetzen sich die Workshops, stellen
Ergebnisse vor, suchen mithelfer, dazwischen immer wieder Zeit für Gespräch und
neue aufträge an die Formulierungskomission… So könnten am Ende feste
Arbeitskreise stehen, die in einer gottesdienstlichen Feier „ausgesandt“ werden
und dazu könnten wir am Samstagabend in einer Vigilfeier unsere Zukunftssäulen
ausrufen am Urheiligtum?
Soviel mal zu meinen Gedanken.
Liebe Grüße
Norbert
Norbert Becker
Hartmannstraße 4
97688 Bad Kissingen
Email: Becker_Norbert(a-t)gmx.de
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