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Du wirst geführt

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Was nehmen wir mit?

  • Die Erfahrung eines lebendigen, wachen, jungen und – ansatzweise – konfliktfähigen Schönstatts in Aufbruchstimmung.
  • Viele bereichernde Begegnungen, Gespräche, Impulse, Augenblicke, Kontakte quer durch Altersstufen und Gemeinschaften – FAMILIE KONKRET.
  • Ein tiefes Erlebnis von Spiritualität, Begegnung mit Gott und der Gottesmutter, wie auch mit unserem Vater und Gründer – besonders gelungen: die Anbetungszeit (auch musikalisch!) und das brennende Herz auf dem Sarkophag.
  • Ein beeindruckendes Zeugnis von Pater Boll, der den Gründer nahe brachte und eine überzeugende Umsetzung der „dritten Zielgestalt“  in unsere Zeit mit ihren Herausforderungen und Anliegen von Bernhard Maas

Was war nicht so gelungen?

  • Das Hauptproblem lag unserer Meinung darin, dass am Samstag nicht klar war, worum es wirklich geht – um VISION oder um gezielte, konkrete AKTIVITÄTEN? Die Moderation hat nicht dazu beigetragen, diese Vermischung aufzuheben und die Situation zu klären.
  • Schwester Eva-Maria (?) hat es in der Redezeit am Sonntag treffend zum Ausdruck gebracht: Das Ziel war nicht klar – Wo wollen wir hin?? Daraus resultierte auch die Spannung, die am Sonntag deutlich wurde: Den einen ging es um konkrete, praktische Schritte – hier und jetzt - den anderen um grundsätzliche, zukunftsweisende Perspektiven und Klärungen.
  • Die Arbeitsgruppen am Samstag waren teilweise nicht so effektiv – vielleicht weil die Arbeitsaufträge nicht wirklich klar waren. Außerdem fehlte der Rückfluss aus den Gruppen ins Plenum.
  • Die Abendgestaltung am Samstag war entschieden zu umfangreich… Viele gute Elemente, aber in der Summe zu viel. Für den Bericht von der Planungstagung blieb dann keine Luft mehr – leider…
  • Bei aller wirklichen musikalischen Professionalität war uns jedoch die Gestaltung der Schlussmesse zu getragen und traditionell. Jeder Musikgeschmack soll während der Tage zur Geltung kommen können, aber zum Abschluss eines ZUKUNFTSFORUMS wünschen wir uns Schwung und Aufbruchstimmung – auch in der Musik

Perspektiven und Wünsche für die Zukunft

  • Schönstatt braucht auf jeden Fall ein solches Forum der Begegnung und des Austausches auf seinem Weg in die Zukunft, vielleicht über einen längeren Zeitraum. Die Oktoberwoche, die ursprünglich diese Funktion innehatte und teilweise auch noch hat, erreicht aufgrund der Struktur und des Konzeptes nur einen bestimmten Kreis von Schönstättern – aber nicht die ganze, bunte Palette. Aber die Familie ist „bunt“ – Gott sei Dank…
  • Unserer Meinung nach sind in diesem Zukunftsprozess BEIDE ANLIEGEN – Vision und Aktivität – berechtigt und das Zukunftsforum sollte beidem Raum geben, also zweigleisig weiterfahren:

-          Auf der einen Seite brauchen wir alle, die sich mit Ideen, Schwung, Kreativität und Tatkraft für die Zukunft Schönstatts einsetzen wollen. Alle Vorbereitungen auf 2014 hin bieten da ein weites Feld.

-          Zum anderen ist es dafür aber unerlässlich, das gemeinsame Bewusstsein, die Identität als Schönstätter zu stärken: WER SIND WIR? WOFÜR STEHEN WIR? Natürlich hat jeder da bestimmte Vorstellungen, aber der entscheidende Prozess ist, gemeinsam daran zu arbeiten und etwas zu formulieren – eine Art Leitbild, Säulen, Sterne – wie auch immer das Kind heißen wird.

-          Jeder, der am Zukunftsprozess mitarbeiten will, kann sich entscheiden, an welcher Stelle sein Platz ist.

  • Die Moderation sollte klarer sein, die Arbeitsaufträge an Gruppen ebenso und der Rückfluss ins Plenum gesichert. Freie Redezeit ist wichtig! Pausen mit Zeit zum Gespräch ebenso – Emmausgang!
  • Was inhaltliche Impulse angeht, ist weniger oft mehr… So hat der Samstagvormittag gezeigt, dass ZWEI Referenten ausreichen… (Dann kann man sie auch in Ruhe aussprechen lassen – zumindest, wenn sie etwas Wesentliches zu sagen haben und das Plenum gebannt lauscht…)
  • Den Lesestoff zur Vorbereitung des ZF2 fanden wir sehr gut (Maibrief 1948). Wir haben ihn mit Interesse aufgenommen. Frage: Wo kam dies beim ZF zum Tragen? Es wäre gut und sinnvoll, die Inhalte an irgendeiner Stelle aufzugreifen und die Leute ins Gespräch zu bringen, über das, was sie gelesen haben. Zumindest diejenigen, die den Austausch über das Gelesene wünschen und suchen.

Das war’s erst mal von unserer Seite!

Insgesamt sind wir sehr glücklich, dass – endlich – BEWEGUNG in die BEWEGUNG gekommen ist.

Und ein dickes DANKE  an das ganze Team!

Monika und Bernhard Arndt

Münster, den 3. März 2009
 
Antwort zum Nachtrag:
Unserer Meinung nach sollten wir an dem Freitag festhalten, denn sonst ist die Zeit einfach viel zu kurz. Grundsätzlich sollte jeder versuchen, die ganze Zeit da zu sein; Ausnahmen waren ja auch bislang möglich und sollte es bleiben.
Liebe Grüße - Monika Arndt
 
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