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Mai 2012 |
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Feedback: Ein Leitbild als Basis |
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Liebes
Vorbereitungsteam,
zunächst vielen Dank für Ihre Arbeit und ihr Engagement für das Zukunftsforum.
Tief bewegt durften wir wieder nach München zurück fahren und fühlen uns gleich
gedrängt Ihnen unsere Gedanken zum Stand des Prozesses und unsere Sicht für die
weitere Vorgehensweise mitzuteilen.
Auch wir haben eine deutliche Spannung - schon am Samstag, aber vor allem
natürlich am Sonntag - gespürt. Eine gewisse Ratlosigkeit und Unzufriedenheit,
weil die Zukunftsthemen so wenig griffig und greifbar scheinen. Es kann der
Eindruck entstehen, als wäre das Zukunftsforum II ergebnislos.
Trotzdem halten wir den Prozess für sehr wichtig und wertvoll. Der Weg gehört
zum Ziel und jeder Prozess braucht seine Zeit.
Wir sehen und wünschen uns ein Doppeltes. Die Formulierung und Präzisierung
eines Leitbildes (vielleicht in Säulen) halten wir als Basis für sehr wichtig.
Gleichzeitig sind die lebendigen Ströme wahrzunehmen, zu fassen und zu
begleiten. Ein Leitbild darf kein Deckel sein, sondern ein Fundament, somit
auch nichts Festschreibendes.
Vor diesem Hintergrund sehen wir als nächste Schritte verschiedene Aufgaben:
- Wie Schwester Eva-Maria (?)
ganz richtig bemerkte, müssen die Anregungen, Gedanken, Ideen und
Diskussionen strukturiert werden. Es ist die Diskussion zu strukturieren
in Projekte, Methoden, Grundlagen/Leitbild, Ziele/Zielformulierungen,
Strömungen, ...
Erst wenn wir diese Struktur transparent haben können wir konstruktiv
diskutieren, ohne dass eine dieser Ebenen verloren geht.
Einher geht mit dieser Strukturierung die Festlegung, welches Ziel mit
welcher Form mit dem Zukunftsforum erreicht werden soll
("Konzilstext", Leitbild, ein großes neues Projekt, ...).
- Die Sehnsucht nach einem
Leitbild haben wir als sehr drängend wahrgenommen. Gleichzeitig ist der
Hinweis von Sw. Gertrud-Maria auch richtig, dass wir nicht zu früh etwas
auf Papier fixieren, denn sonst ist nicht gewährleistet dass der Text auch
das Leben widerspiegelt.
Trotzdem denken wir, dass man anfangen könnte - aber auf keinen Fall
fertig machen darf. Es würde uns die Möglichkeit geben bis zum nächsten
Forum gemeinsam darüber nachzudenken und würde uns beim nächsten Forum ein
Stück "Fleisch" geben, an dem man sich reiben kann.
- Gleichzeitig sind die
Strömungen und die erfolgreichen Projekte aus den Gliederungen zu sammeln
und zu strukturieren. Sie spiegeln den aktuelle Lebensstrom wieder und
werden uns in die Zukunft geleiten.
Das Leitbild ist sicherlich die Basis von aus der wir starten (und ohne
die kein Apostolat möglich ist),die Strömung ist die Richtung und die Energie für die Zukunft und die konkreten Projekte ist der Ausfluss, das sichtbare und erlebbare Ergebnis.
In diesem Sinne würden wir uns wünschen dass die Arbeit am Zukunftsforum weiter
geht und dass wir auch zwischen den Foren daran teilhaben können - vielleicht
in Form von Rundbriefen / newsletters / Diskussionsforen im Internet / ....
Wir bieten gerne unsere weitere Mitarbeit an für Strukturierung und
Formulierung. Aufgrund unserer Terminfülle und der "Randlage" von
München ist es jedoch für uns schwierig in Teams mitzuarbeiten, die sich
regelmäßig treffen. Die Mitarbeit unter Nutzung von elektronischen Medien
(email, Telefon, ...) können wir uns jedoch schon vorstellen.
Für alles weitere Denken, Fühlen und Schaffen wünschen wir alles Gute und das
lebendige Wehen des Heiligen Geistes!
Herzliche Grüße X.
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