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Feedback: die Hoffnung auf einen neuen Frühling Drucken E-Mail

Liebes Leitungsteam des Zukunftsforums,

 

wir freuen uns sehr darüber, dass Sie um Rückmeldung auf das Zukunftsforum 2 gebeten haben. Vieles ist uns noch wichtig zu sagen, da wir es im Herzen tragen und einiges musste erst noch einmal verarbeitet werden, bevor wir es in Worte kleiden konnten. Die Eindrücke waren doch sehr vielfältig.

 

Zunächst möchten wir uns nochmals für Ihren Einsatz, für die ganze Organisation, für all die Arbeit, die Sie als Leitungsteam investiert haben, ganz herzlich bedanken. Wir können nur erahnen, was Sie alles eingesetzt haben. Vergelt’s Gott.

 

Außergewöhnlich positiv haben wir das Miteinander unter allen Beteiligten erlebt. Die Gespräche unter den Teilnehmern, die wir geführt haben, waren offen, wohlwollend und von großer Wertschätzung getragen. Wir haben auch ganz bewusst den Kontakt zu den jungen Erwachsenen gesucht, um ihnen und ihrer Problematik mehr auf die Spur zu kommen. Das war uns erst recht ein großes Anliegen, nachdem wir in deren Statement ihre Situation innerhalb der Schönstattfamilie wahrgenommen hatten.

Es war auch nicht so, dass die Gespräche nur einfach „nett“ gewesen wären. Die Offenheit Themen anzusprechen und über Probleme zu reden, war wirklich gegeben.

 

Es gab aber auch einige Dinge, die wir wohlwollend anmerken möchten, bzw. die vielleicht beim nächsten ZF bedacht werden könnten:

 

-     Als sehr positiv haben wir es empfunden, dass sich alle Teilnehmer des ZK II vorbereitend mit den Texten unseres Vaters und Gründers und mit der eigenen Vision befassen sollten, um so schließlich unsere gemeinsame schönstättische Vision ins Wort zu bringen und zu beleben. Einen ganz kleinen Auszug davon haben wir wieder gefunden beim Wahrnehmen der Lineamenta. Aber das war uns zu wenig. Gerne würden wir eine Sammlung aller Zukunftsvisionen der Teilnehmer lesen können, um deutlicher zu spüren, was jeden Einzelnen bewegt, wofür sein „Herz brennt“.

-     Wir hätten uns gewünscht, dass die „Internationale Konferenz 2014“ deutlicher in den Zukunftsprozess mit eingebunden worden wäre. Die Informationen am Samstagabend waren zwar sehr wertvoll, sie kamen aber zu sehr später Stunde und wir hätten uns einen zentraleren Stellenwert innerhalb der Tagung für dieses Thema gewünscht.

-     Das Thema Moderation ist immer ein sehr wichtiges Thema bei einer solchen Veranstaltung und wir sind der Meinung, dass Herr Maas seine Aufgabe außerordentlich gut bewältigt hat. Trotzdem möchten wir dieses Thema noch einmal in den Mittelpunkt rücken, zumal Herr Maas sich am Samstag durch seine Doppelfunktion als Moderator und Referent durchaus in einer gewissen Konfliktsituation befunden hat. In unserem Arbeitskreis „Mehr Miteinander“ hatten wir am 13. Dezember 2008 durch Frau Wehner eine professionelle Moderatorin, deren Wert wir sehr zu schätzen gelernt haben. Wir könnten uns gut vorstellen, dass jemand wie Frau Wehner für das ZK III sehr gute Dienste leisten könnte und sich die Teilnehmer noch besser als bisher auf die eigentlichen Inhalte konzentrieren könnten.
Ähnlich Erfahrungen habe ich (Birgit Nikolayczik) bei der Erstellung eines Hauskonzeptes von Haus Mariengrund in Münster erlebt. Wir haben als Konzeptgruppe zusammen mit dem Betriebsberater Herr König aus Koblenz Kobern-Gondorf gearbeitet, der gemeinsam mit uns ganz klare Ziele formuliert hatte.

-     Aus der Diskussion am Sonntagvormittag heraus war eine gewisse Unruhe, ja vielleicht sogar eine gewisse Unzufriedenheit zu spüren. Dieses sollte uns nicht entmutigen. Positiv haben wir wahrgenommen, dass viele Teilnehmer des ZK II nicht nur konkrete Schritte sehen möchten, sondern auch bereit sind, daran mitzuwirken. Hier liegt ein unschätzbares Potential, das nun in der nächsten Zeit formiert und in die richtigen Bahnen gelenkt werden sollte. Andererseits ist es nicht möglich, dass für jede Initiative, für jedes Projekt und jeden Arbeitskreis eine zentrale Beauftragung erfolgt. Wir halten aber für außerordentlich wichtig, dass Sie als Leitungsteam über die weiteren Aktivitäten der Arbeitskreise und Initiativen informiert werden und diese so zentral koordinieren und mitgestalten können. Darüber hinaus muss es uns gelingen, auf allen Ebenen des ZK einen intensiven Informationsaustausch zu pflegen (über die Homepage). So ist ein gemeinsames und zielgerichtetes Handeln möglich.

-     Anknüpfend an den vorhergehenden Punkt möchten wir uns ganz konkret zu der Frage äußern, ob nun ein Leitbild formuliert werden sollte oder nicht. Wir sind der Meinung, dass dieses erforderlich und dass nun der Zeitpunkt dafür gekommen ist.

-     Darüber hinaus wäre es uns noch wichtig, dass auch die Ergebnisse aus den Gesprächskreisen am Freitagnachmittag in irgendeiner Form aufgegriffen werden und darüber informiert wird.

-     Bei einem gemeinsamen Abendessen unseres AK mit dem AK Junge Erwachsene wurde seitens der jungen Leute betont, wie wichtig es ist, Beiträge, Arbeitskreisergebnisse usw. für die Homepage des ZK zur Verfügung zu stellen. Dieses Anliegen möchten wir bei dieser Gelegenheit auch in unserem Namen weitergeben.

Soweit nun unsere Anmerkungen zum ZK II. Bei den Diskussionsbeiträgen am Sonntagmorgen wurde das Bild vom Nebel benutzt, um damit zu umschreiben, dass die weiteren Schritte im Augenblick nicht ganz klar sind. Uns ist vom Ende des ZK II ein ganz anderes Bild in Erinnerung geblieben. Als wir uns zum Abschluss unserer Tagung am Urheiligtum versammelt hatten, um gemeinsam unsere Anliegen der Gottesmutter anzuvertrauen und den Schlusssegen zu empfangen, vernahmen wir plötzlich besondere Laute über uns. Beim Blick in den Himmel (keine Spur von Nebel mehr) sahen wir eine größere Anzahl von Wildgänsen, die in der für sie typischen Keil-Formation auf ihrem Weg von ihrem Winterquartier in ihre Heimat waren. Welch ein symbolträchtiges Bild für unseren Zukunftsprozess: die Hoffnung auf einen neuen Frühling, während um das Urheiligtum herum die Erde noch mit Schnee und Eis bedeckt ist.

 

Mit diesen Gedanken bedanken wir uns noch einmal ganz herzlich und grüßen Sie in Verbundenheit mit der Gottesmutter und unserem Vater und Gründer in unserem gemeinsamen Anliegen um die Zukunft Schönstatts!

 

 

 

 

 
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