Feedback Andrea Schwarz: wir brauchen ein Leitbild
Liebe Sr.
Vernita und liebe Sr. Birgida, lieber Pater Gütlein und lieber Bernhard
ganz herzlich möchte ich mich bei Ihnen, bei Dir für all die Anstrengungen,
Sorgen und Mühen aber auch guten Ideen und die Freude und den Spass am und um
das Zukunftsforum bedanken.
Ich fand es superspannend. Mich hat es begeistert, so viele
Schönstattbegeisterte zu treffen, die wirklich gestalten wollen.
Sicherlich geht es vielen, insbesondere aber nicht nur der Jungen Generation
nicht schnell genug. Die Projekte werden nicht schnell genug realisiert, die
Unterstützung ist nicht groß genug, usw. aber ist das so schlimm? Ich denke
eher, dass es klasse ist, wenn viele mit "den
Hufen scharren".
Ich habe
auf dem Rückweg jemanden aus der Jungen Generation mitgenommen
und bin mit ihr ins Gespräch gekommen. Ich war überrascht, wie
wichtig ihr und auch den anderen Jugendlichen die Anerkennung und die Freigabe waren. Es
ist schwer zu fassen, wer denn "freigeben" soll, denn diese
Institution gibt es ja so in Schönstatt nicht. Aber dieses Bedürfnis war
wirklich zu spüren. Ein anderer Teilnehmer aus der Generation 50+
hat diese Beobachtung bestätigt und nur gemeint: "Wir haben früher
nicht gefragt".
Allerdings haben frühere Generationen auch nicht oder weniger danach
gefragt, ob sie Erfolg haben werden. Sie sind gegen die Mauer gerannt
- auch wenn völlig klar war, dass die Mauer zu dick ist.
Mir scheint, dass dieses heute weniger der Fall ist.
Irgendwie hat sich dieses auch im Resultat dann gezeigt. Die Junge
Generation war zuletzt unzufrieden, weil es keine konkreten Ergebnisse
gab.
Die mittlere Generation meinte die Notwendigkeit zu erkennen, dass
Schönstatt ein Leitbild - vielleicht auch nur fünf wesentliche Säulen
brauche, auf die sich alle einigen und in denen sich alle wiederfinden
können (So schnell geht das ja nicht) und dann gab es noch eine kleine jedoch
auch vorhandene Generation, die "Oktoberwochen Generation", die
glaube ich, nicht wirklich die Notwendigkeit eines Zukunftsforums sieht - denn
eigentlich kann ja alles so bleiben wie es schon immer war. (nota bene:
Generation hat nicht unbedingt etwas mit dem Alter zu tun :))
Was folgt daraus? Es ist jetzt wichtig, dass die junge Generation schnell
eine Plattform findet, auf der sie ihre Erfolge erzielen und feiern
kann. Konkret z.B. neuer Internetauftritt (ist das möglich?)
Unser Outfit muss stimmen - oder sich zumindest stimmig in die richtige
Richtung entwickeln.
Noch stärker müssen die Projekte und Projektergebnisse gewürdigt werden. (auf
der homepage?)
Für alle
muss sichtbar werden – es tut sich was in Schönstatt.
Parallel glaube ich, dass wir an dem Leitbild, das für mich in fünf
Zentralsätzen zusammenzufassen sein muss, arbeiten - es muss vorbereitet
werden, so dass es in der ganzen Schönstattfamilie gefunden und erfasst werden
kann. Es ist für mich essentiell für unsere Familie, denn eine Familie besteht
aus allen Generationen, alle sind wichtig und haben ihren Platz.
Wenn Sie mich brauchen können, dann arbeite ich sehr gerne daran mit.
Soweit ein paar Eindrücke.
Beste Grüße aus Freiburg
Andrea Schwarz
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